Samstag, 6. April 2019

Das Pferd mit dem Dings auf der Stirn... Teil 2

Das Tier guckte mich ernst und doch sanft an. Ich schaue dagegen eher verdutzt, verloren und ungläubig.
Kannst du nicht wieder verschwinden, ins Nimmer Nimmer Land oder wo sowas... wo du herkommst.
Der Schimmel streckt mir sein Horn entgegen nimmt den großen Kopf hoch und schaut mir in die Augen. Jetzt nur noch ernst und bestimmend.
Um die Stimmung aufzupeppen frage ich ob es stimmt wenn Einhörner pupsen kommt Glitter und Glitzer hinten raus?
Was zu beweisen wäre schnaubte mein vierbeiniger Freund.
Ich komme wohl nicht daran vorbei also aufgessen. Das kann was werden, wir sind der Hit in der Stadt.
Mache dir keine Sorgen wir werden nicht auffallen.
Ich so, nee natürlich nicht...wieso auch?
Ich bin für alle die nicht glauben unsichtbar. Echt wahr, schniefe ich...
Was ich vor dem Ausritt und bevor du mich runterputzt, warum auch immer...?, ich zu gerne mal machen möchte....flüsterte ich, ganz nah an seinem Ohr....
Lass mich raten, wiehert mein gehörnter Freund....du willst das Horn berühren!
Klar, ich muss es wissen ob das Teil auf deiner Stirn echt ist. Kann ich mal daran rütteln.
Geht's noch...sagt mein schweifiger Freund. Ich rüttel dich doch auch nicht durch und prüfe ob dein Kopf festsitzt?
Ja, verstehe und nur "Die" verstehen dein Gewieher, die glauben...rischtick!
Juup meinte mein ungesattelter Schümmel.
Im Gedanken, ich soooo...akzeptiere was du nicht verändern kannst, akzeptiere was du nicht veränd.....und tief durch die Hose atmen.

Das Pferd mit dem Dings auf der Stirn Teil 1

Ich habe Depressionen und will nur meine Ruhe. Und ständig klopft es an der Tür. Die ganze Zeit nervt dieses Pock Pock. Wie Scheiße ist das denn...aufhören, sofort aufhören...verdammt nochmal!!!
Stille herrscht, ahhh Gott sei's getrommelt und gepfiffen...kaum trat Ruhe ein ging ein Scharren los und komische Tierlaute die ich nicht zuordnen kann weil ich sie nicht kenne. Oh Danke Herr der Prüfungen nicht genug das auch noch...
O.k. ich geb mich geschlagen, kann mich sowieso nicht richtig wehren. Mit Depressionen bin ich wie ein weidwunder Hirsch oder ...oder Fuchs oder was auch immer. Ich mach die Tür auf und ihr glaubt nicht was davor stand.
"Das Einhorn"....escht, ein Dings ein Teil mit nem Horn am Kopf. Ich bin völlig geflescht wegen dem Pferd aber ein Einhorn. Das packen meine Antidepressiva auch nett...das ist tooooooo much.
Hy, wiehert es und macht so komische Glucksgeräusche dabei.
Du magst Pferde oder....ich so, klar soweit und du glaubst an Einhörner. Nee, das ist Mädchenkram. Hier guck, ich bin ein Kerl...Haare auf der Brust und der Bart. Ausserdem bin ich zu alt für sowas....
Ich habe aber gehört du glaubst an Einhörner schwaffelte das durchaus schöne Tier.
Na ja....sage ich....pass auf, du wieherst das nicht in Frankfurt rum oder!? Nee klar mach ich nicht, bin ein verschwiegenes Einhorn.
Sagen bestimmt alle Einhörner oder? Soviel gibt es gar nicht wieherte das Tier.
Ich bin hier für ein Ausritt und ausserdem bin ich ziemlich sauer auf dich....
Wow wow wow...ein Einhorn das sauer auf mich ist will ein Ausritt mit mir starten, nee ich bin jetzt echt sauer....ich schluck die Scheiss Antidepressiva seit Jahren und von Einhörner sichten stand nicht's auf dem Beipackzettel.
Aber mal davon abgesehen, warum? Warum ich?

Gruß euer Marko Leopold

Donnerstag, 4. April 2019

Kinder, Kinder und nochmals Kinder

Der Gaugler lacht und weint und ein kleiner Junge freut sich und schmunzelt und weint und freut sich nochmehr. Hurra hurra meine Lieblingsschokolade...lecker. Liebe geht eben über den Gaumen in den Magen aber vorher noch am Herz vorbei. Der etwas ältere Junge freut sich auch, die Schokolade nimmt er mal ebenso mit aber Er erfreut sich einer ganz anderen Sache. Er schreibt ein Resumee über H.G.Wells. Das hat er lange aufgeschoben...sehr lange. Über 30zig Jahre. Ich glaube den Druck zu verstehen und ich versuche mitzuhalten.
Der Teenager hat eine neue Lieblingsband und YouTube spielt einen Song nach dem anderen von "the 1975".
Und der Erwachsene, tcha der Erwachsene ist unendlich müde. Aber nicht nur Er ist müde uns allen kostet es Kraft. Aber lieber neue Wege beschreiten als alte Pfade besuchen. Der Zauber betritt die Bühne und die Hand ist schneller als das Auge aber glauben wollen wir an was Anderes. An Magie und "wer verdammt nochmal zersägt eine Jungfrau" echt mal jetzt, was soll das?

Manchmal wenn der Zeitpunkt günstig ist, packt der Erwachsene die Gunst der Stunde etwas Neues anzubringen.
Aber dieses "Neue"schafft ihn mehr als allem kindlichen in ihm.
Dem Erwachsenen schafft es auch immer wieder über seine Unzulänglichkeiten zu lesen. Der Spiegel den Er sich selber vorhält beschlägt ab und zu.

Der Spiegel aus Glas und Patina,

Der Fährte seiner Spur, nur du
Spieglein Spieglein,
zersplittert und verbrannt an der Wand. Was hält dich da so ohne Band
und Nagel, ist ganz wacklig und trifft dich selbst der Hagel,
ich seh mich hundertfach.
Eine Scherbe macht kein Spiegel und er will beleuchten spiegeln mehr als nur das Licht.
Setz zusammen steh davor und hundertfach öffnet sich das Tor. Zauberspiegel jetzt zeige mir deine Macht und sei bedacht, sei nur bedacht deiner unbedingten Kraft.   M.L.

Gruß euer Marko Leopold

Montag, 1. April 2019

Teil 5 der Wells'schen "ZeitMaschine"

Jetzt ist es geschehen, der geniale Wissenschaftler lacht über sich selbst...Er gesundet, unser Protagonist erkennt sich in dem er in dieser Notlage ist. Seine Maschine ist weg, das Ende vom Lied. Die Aroganz weicht und für's Erste, gestrandet in Garten Eden. Wer Wissen schafft schafft am Ende sich selbst und das um Kopf und Kragen. Aber wo Himmel ist auch immer Hölle. Denn selbst Dr. Jeckyll konnte Gut von Böse (Mr. Hyde)'separieren aber der Kampf von Licht und Dunkel hört nie auf. Niemals! In Sicherheit kann sich unser Reisender nicht wissen obwohl alles befriedet erscheint und alles gezähmt. Die Monster lauern schon und sind übelster Sorte. Kauern im Dunkel sind Lichtscheu und hungrig. Nein, diese Monster sind keine Fruktarier, mit nichten. Ihnen gelüstet es nach Fleisch! Hier zeigt sich das Bild der Dummheit. Die "Eloy" haben keinen Drang,noch besteht Zusammengehörigkeit und Verantwortung füreinander. Aber auch das kommt mir aktuell und bekannt vor. Im Dunkeln minimiert sich die Einwohnerzahl rapide. Und im Hellen grasen die dummen zweibeinigen Schafe. Selbst bei Licht betrachtet, die Eloy's sind immun, nicht nur gegen Krankheiten.
Die "Maschinen" sofern man sie hören kann, gehören den "Morlocks", was habe ich mal über Kapitalismus gelernt. Die Monopole besitzen das Werkzeug und bestimmen über das Werkzeug demzufolge auch über Tempo, Menge und Qualität. Nun, bei Well's bedienen die kapitalistischen Morlocks die Maschinen selbst. Denn selbst dafür sind die Schafe an der Oberfläche zu dumm. Also müssen die Eloy als "Futter"anderer Art dienen. So rein physischer Natur. Kanibalismus ist der Kapitalismus in Reinform. Ganz schön gruselig aber leider wahr.
Im übertragenen Sinne, die Arbeit frisst uns auf. Wer kennt das nicht!? Den Morlock kennen wir alle. Monster die uns treiben undzwar antreiben.

Gruß euer Marko Leopold

Teil 4 der Wells'schen "TimeMaschine"

Nun, die These unseres Protagonisten, die Familie erübrigt sich eben in einer homogenen Gesellschaft. Keine Rollenvorbilder mehr alles ist fließend. Von wegen sage ich...unser Zeitreisender irrt gewaltig. Aber er wird eines besseren belehrt. Spätestens die "Morlocks" werden dafür sorgen. Ja! Alles ist ein Garten, im Jahre 8002701 nach Christus. Bloss Gott selbst  hat diesen falschen Garten Eden längst verlassen. Sein Ebenbild wie Schafe weident an der Oberfläche mögen ihn vergrault haben und den Rest gegeben. Das Mittelalter war schön übel aber das hier...au warte!
Betrachten wir kurz den Spaziergang unseres Reisenden und das bewundern von prächtigen verfallenen Gebäuden oder Ruinen. Da fällt mir Griechenland oder Rom (Italien) ein. Was waren das mal fortschrittliche überlegende Länder in Wissenschaft und Macht, oder noch früher...Ägypten und die Landwirtschaft...der Nil der alles ermöglichte und jegliches Zerplatzt wie eine Seifenblase. Das beobachtet nicht nur der Zeitreisende...Wir sind nämlich auch, ein jeder von uns, ein Zeitreisender und unsere Zeitmaschine heißt Erde...denn auch sie dreht sich und Wir spielen an den Hebeln rum.
Die große Frage folgt ja noch...Wells überlegt kurz laut..."braucht es nicht diese Gewalt und Kriege". Treibt diese Unrast uns nicht voran. Ist Arm und Reich nicht wirtschaftlich zu wichtig. Ein Gleichmass würde doch nur einschläfernd wirken auf Alle. Kann das nicht schlimmer sein als Aller Garten Eden. Man stelle sich vor wir können unseren Namen tanzen aber unsere Kulturtechniken sind futsch. Warum? Weil wir den Biss verloren haben. Den Drang nach mehr...Höher u. Schneller je Weiter!
Ich denke da aktuell an die Diskussion der Summe Geld die jedem zur Verfügung stehen sollte. Dem "Grundgehalt" nämlich, dass wirft Fragen auf...hat der Mensch / Wir, noch den Antrieb sich selbst zu verwirklichen, zu arbeiten. Oder hängen Wir alle nur noch faul rum und essen nur noch Obst und spielen im Garten?

Gruß euer Marko Leopold

Sonntag, 31. März 2019

Teil 3 der Wells'schen ZeitMaschine

O.k., es sieht nicht rosig aus in der Zukunft, so rein Intellektuell gesehen. Alle sind dünn/klein und zierlich und Fruktarier. Au warte mir knurrt jetzt schon der Magen. Unser Zeitreisender bestaunt die Flora, alles so schön bunt hier...aber der Knaller ist es für unseren Freund nicht. Nun das kommt davon wenn man aus dem 19. Jahrhundert mal eben ins Jahr 8002000 düst. Das Beste ist ja, das unser Freund eigentlich noch Beifall erwartet hat, aber weitgefehlt. Die sind alle so Doof wie Stroh und Sprache kann man das auch nicht nennen was die von sich geben. Nochmal zum Zeitsprung, geht's noch? 20zig Jahre oder 50zig Jahre lasse ich mir gefallen. Ah, die berechtigte Frage die unser Reisender stellt bevor er Fruktarier wurde, unfreiwillig muß ich hinzufügen, ist den Menschen die Menschlichkeit verloren gegangen? Eine berechtigte Angst, Wells lässt nicht's ungeschönt. Er traut den Meschen alles zu und das mit Recht. Sozialkritisch und absolut richtig. Nochmal zum großen Zeitsprung, ich denke wer das Ende herbeisehnt findet es auch. Wer MillionenJahre reist sucht wohl kaum den Anfang der Evolution, oder? Da die Gleichheit so Auffällig ist bei den Zukunftsmenschen und es keine Häuser mehr gibt denkt erschreckt oder nicht?, unser Protagonist, ohhhh Gott Kommunismus, es hat Jahrmillionen gedauert aber es hat überdauert. Das Volk die "Eloys" hier so genannt im Wells'schen Roman...gleichen ein Ei dem anderen sind klein, tragen alle die gleiche eher zweckmäßige Kleidung. Na was denken wir...? Ich denke unfreiwillig an China/Korea/Vietnam und es riecht nach Kommunismus für den Zeitreisenden. Und Er stellt dann auch gleich seine These auf von wegen Überbevölkerung und Zweckmäßigkeit der Familie. Ein Arogantes Arschloch im Nimmerland, denk ich mir aber das Arschloch könnte auch ich sein. Ich glaube ich würde nur doof aus der Wäsche gucken.

Gruß euer Marko Leopold

Teil 2 der Wells'schen "ZeitMaschine"

Nun, unser Zeitreisender lebt allein aber nicht einsam. Wirkt also gar nicht depremiert. Aber? Lebensmüde kommt er rüber. Wie ich schon schrieb, ihm geht's nicht schlecht. Der Wissensdurst treibt ihn oder die Unruhe der Hunger nach mehr. Er ist bereit was zu riskieren und die Zeit in der Er lebt scheint zu begrenzt für ihn. Vielleicht ist Er einer von denen die gerne jammern...zu früh geboren...noch besser ist zu spät. Aber ersteres trifft wohl zu, weil die Vergangenheit interessiert ihn nicht. Unser Zeitreisender weiss wohl auch oder vermutet, die Menschheit lernt es nie. Wells schreibt...wenn Grausamkeit zur Leidenschaft führt...huch ich muss lachen, einfach herrlich, das wäre dann doch zuviel Realität für unseren Protagonisten. Leute ihr müsst dieses Buch mehrmals lesen. Es ist reinste Satire. An dem 2 Weltkriegen an denen wir heute noch knabbern fliegt unser Zeitreisender einfach mal vorbei. Hätte ich an seiner Stelle auch gemacht. Ungemach dem der Ungemach sucht, sage ich. Anfänglich jammernd findet unser Held gefallen am Tempo der Maschine. Es geht mit ihm durch und durch, ganz klar- Geschwindigkeitsrausch! Nun 1min. / ein Jahr passieren lassen, andere hätten da sich übergeben. Hut ab!
Seine Zeitmaschine stolpert kurz in ferner Zukunft. Der erste Halt und Er hat Angst aber interessant hier, mit Aufrichten der verunglückten Maschine kommt der Mut wieder. Das schnelle verschwinden ist ja
möglich. Ich sage, recht so, bloß weg vom Fleck wenn fliegt der Dreck. Aber auch, das sich verlassen auf eine Maschine, seine Maschine zeigt unbedingt Zukunft aber unter dem Motto, "wasch mich aber mach mich nicht nass"!

Gruß euer Marko Leopold