Montag, 2. April 2018

Neue Zeit

In den letzten Monaten ist viel passiert. Es kommt mir so vor als wäre schon ein Jahr vergangen. Im Moment bin ich in einer Reha um mir meiner momentanen Entwicklung klar zu werden. Wie ein Blick durch eine neue Brille und vorher war alles verschwommen und jetzt scheint Alles klarer. Ziele habe ich mir gesetzt, na klar, das Ganze braucht eine Richtung. Wenige Wochen mit einer sonst fremden Therapeutin. Da geht nur bedingt etwas, das ist auch klar! Die Gruppen,- und Einzelgespräche zeigen mir auf wo ich wirklich stehe und somit bin ich mir sicherer im Handeln. Denn was bringt die Zukunft? Was geht denn überhaupt, kann ich wieder arbeiten und wenn wie lange? Sicher gibt es viel zu beachten. Viel Selbstschutz, wenig Stress, viele Pausen, Achtsam sein, sich immer im Blick haben. Hobbys pflegen. Immer für Ausgleich sorgen. Und Und Und...leicht geschrieben aber erstmal machen!!! Nichts ist leicht, nach der Depression kann auch immer vor der Depression sein. Achtung!!! Aufpassen!!! Sonst tut es keiner, man hat auch sich selbst gegenüber eine hohe Verantwortung. Ich nenne es immer "Selbstschutz". Da steckt für mich immer alles drin, ein Wort und alle Lampen leuchten bei mir! L.G. an Alle! Viel Sonne tanken, denkt dran! Bis zum nächsten mal. Euer Marko

Donnerstag, 8. Februar 2018

Können Menschen mit chron. Kranken Kotakt und Freundschaft pflegen???

Im nächsten BLOGG geht es um Freundschaft, Hobbys, Vetrauen....
Ich werde meine Freunde Interviewen zu diesem Thema. Und auch meine Sichtweise wird benannt!

Fragen wie: wie gehe ich mit einem Depressiv Kranken Freund um....?
Suizidgefahr....? Kann man Abmachungen treffen.....?
IST Freundschaft UEBERHAUPT möglich???

IRIS KLEIN
PETER ENDER DANKE!!! ich jetzt schon für ihre Idee!!!😀Ja ihr lest richtig, nicht meine Idee! Solche Freunde sind ein Geschenk😂😁😀😊😅Sie sind nicht nur Ideengeber sondern auch Probanten!
Was mir Freunschaft bedeutet, was es mit mir macht? Wird natürlich auch festgehalten und dokumentiert😀

Mittwoch, 7. Februar 2018

Gefühle machen den Menschen in uns aus!

Das Herz will was das Herz will und meins will frei sein und in Frieden schlagen. Der Hass wohnt gleich neben der Liebe und die Trauer neben Freude. Denn nur wär von Herzen mit bewegter Seele trauern kann, den Schmerz Schmerz sein lassen kann, darf und kann Glücklich sein. Ist das die Antwort nach dem Sagen umwobenen Glück dem wir hinterherhetzen wie aufgescheuchtes Vieh. Gluecklich ist wohl der der weinen kann um Menschen die ihm fehlen. Ja und auch Tiere, nie mehr als zuvor braucht der Mensch der einsam ist, das Tier. Nur selten ist es umgekehrt ausser wir haben Tiere von uns abhängig gemacht. Ist dies so, stehen Wir alle in der Verantwortung! Auch ist mir wieder sehr deutlich klar geworden, Depressionen und jeder fühlt und empfindet sie anders, der Schmerz ist unsagbar unterschiedlich intensiv. Hier lässt sich nichts in Schubladen packen. Es wird schwer zu differenzieren aber es muss. Ich muss es hier noch einmal deutlich schreiben und es tut mir leid es zu sagen. Aber wer das Glück, nennen wir es Glück, ich denke das trifft es, Depressionen ein Seelenschmerz der so intensiv ist das Venen drohen zu baersten und Adern wie wild pulsieren läßt, nicht zu kennen, wird nicht verstehen, nicht gänzlich, wie intensiv es durch Marg und Bein zieht. Diese Schwere, diese Wut, diese Angst lässt sich bis ins unermessliche Puschen. Sich dem zu stellen, dem Schmerz der durch Traumatas in meinem Falle, stark ist und manchmal Allmächtig, kann nur der verstehen der ihn kennt. Ich bin nicht glücklich, weil es so schwer ist anderen Menschen zu erklären was in einem vorgeht. Nur eins noch an diesem fuer mich bewegenden Tag, es lohnt alle mal und macht frei, es zu versuchen, versuchen immer und immer wieder zu erklären. Niemals wanken feste stehen, denn es wird so weitergehen. Achtet auf euch, die Gefahr sich zu verlieren liegt in der Überbeanspruchung von uns selbst. Der Mensch kann Alles! So heisst es doch! Uns sich selbst zerstören! Einen Gruß an alle Menschen!

https://photos.app.goo.gl/dDsVe5nEcG4cCASB3

Samstag, 3. Februar 2018

Neu@Lebensjahr

Somit das 45 Lbsj. so gut wie abgeschlossen. Mir kommt es vor wie eine Ewigkeit. Auf und Ab und wieder und wieder.
Jedes Jahr ist gut, das ich lebend um so bewusster um so mehr, abschließe.
Es sind nicht so sehr die Jahre ja mehr die Phasen im Leben die ich abschreite.
Reife trifft Lebenserfahrung. Reife beziehe ich auch immer im Umgang mit mir. Achtung und Selbstwahrnehmung mir selbst gegenüber, wem wenn nicht mir muss und sollte ich es wert sein mir Wertschätzung und Achtung entgegenzubringen. Bin ich es Wert glücklich zu sein, dankbar zu sein, mich zu lieben wie und wer ich bin. Es lässt sich nicht alles auf Selbstbewusstsein zurückführen aber doch sehr viel.
Die Frage lautet was brauche ich, Freunde, Menschen die mich akzeptieren und wie ich das brauche! Resonanz und Feedback, du bist gut so wie du bist, wir kennen dich aber sehr wichtig!
Ich muss nicht immer stark sein, Warum?
Ich habe den Mut schwach zu sein und Gewinne daraus meine Stärke. Kampf führt wieder zu Kampf, das brauche ich nicht, ich spiele meine eigene Melodie auf meinem eigenen Instrument. Es ist richtig wenn es für mich passt. Der Ton macht die Musik, Nein! Mein Ton macht irgendwas, für den einen ist es Musik für jemand anderem, was auch immer. Für mich ist es die Melodie des Einklangs, der Weg zum inneren Frieden. Und Frieden ist immer gut! Danke an Alle die daran Teilhaben und die mir helfen! Der Weg ist u. bleibt das Ziel!

Freitag, 29. Dezember 2017

Happy New Year 2018

Ein hartes Jahr geht zu Ende. 365 lange Tage mit meinem treuen Freund....chronische Depressionen. 6 bis 7 Monate suche nach einem aktuellen / funktionierenden Medikament. Wirkung gleich Null und wieder von vorne und wieder....Vorwürfe der Resistenz und kaum Möglichkeiten in Sicht! Bleiernde Zeit und wieder tröpfelt ein Jahr dahin. Tue mich schwer, nicht zu versuchen zu arbeiten. Mir fehlt was ich tue, ich bin gut in meinem Job nur nutzt mir das nicht, so gar nichts!
Es rührt sich nichts wenn ich mich nicht rühre. Aber erstmal können vor lachen....
Der Sommer verläuft im Sande, wie die Uhr rieselt Zeit in Staub und der Staub legt sich über mich wie ein Schatten. Der Oktober beschert mir Schmerzen der physischen Form. Ein Finger bricht, wie ein Zweig steht er ab, weil das Gelenk so dick ist wie ein Knoten. Doppelt und dreifach verknotet scheint die Heilung fortzuschreiten....Funktion geht vor Esthetik. Funktion geht nun mal vor Esthetik! In doppelter Verpflichtung mir gegenüber ziehe ich los....lasse mir helfen!
Und die Hoffnung begleitet mich das das Präparat mit mir zusammen durchhält. Es gilt zu leben.

Wie ein Baum, wie ein Ast, wie ein Zweig....und der Sturm sie bricht....doch was zusammengehört wächst zusammen, oder nicht?

Weihnachten, ein Graus für jeden der Depressionen im Gepäck hat....überstanden weil Menschen da sind die einfach nur da sind. Mich einbinden...und du gehörst dazu....!!! Wir sind Geschenk wir Alle sind ein Geschenk!

Und, nun, nur noch Stunden entfernt....ein Neuanfang sogar mit Plänen. Aber Pläne machen nur die Menschen mit Zuversicht. So bin ich Zuversichtlich. Seit auch ihr Zuversichtlich, dies für Alle meine Leidensgenossen. Nach heute kommt morgen .......ein gesundes neues Jahr für alle!!!

Montag, 18. Dezember 2017

Und immer wieder diese stummen Schreie.....

Jetzt sind doch einige Monate vergangen in denen ich mit physischen Belangen zu tun hatte. Diese körperlichen Einbußen haben mich und werden mich noch etwas Zeit kosten bis diese wieder in Ordnung sind. Aber nicht destotrotz war/ist es doch eine Abwechslung. Nicht im positiven Sinne aber der Fokus den man als psych. Kranker immer auf sein emotionales Befinden gerichtet, hat mal eine andere Schärfe. Der Fokus muss korrigiert werden ausgerichtet auf andere Schmerzen und was viel wichtiger ist, auf sichtbare Einschränkungen. Ein gebrochener Finger ist sichtbar, erkennbar durch Schiene, Verband...aber eine gebrochene Seele, ist die so ohne weiteres erkennbar?....ich sage, leider nicht! Eine sichtbare Verletzung veranlasst Menschen zu reagieren, Gefühl zu zeigen, Anteilnahme zu zeigen. Ich selbst erfahre, das Mitmenschen sehr viel leichter sich jemanden zuwenden können den Sie äußerlich abschätzen können. Eine Verletzung macht in der Regel keinen Menschen stark sondern eher schwach und sobald dann auch noch deutlich ersichtlich ist das da ein Bruch, Verstauchung ein Verband oder Gips zu sehen ist fällt die Einschätzung ganz anders aus als wenn ein Mensch/Ich, ganz traurig mit hochgezogenen Schultern gesengtem Kopf durch die Straßen gehe und innerlich um Anteilnahme flehe. Aber da ist niemand der das ohne weiteres erkennt oder mich erhört. Ich hoffe ich rege damit zum nachdenken an, wo wir uns alle so schwer tun über unseren Tellerrand zu schauen. Menschen brauchen Menschen, nicht nur zu Weihnachten, das Jahr ist lang und wir alle haben emotionale Bedürfnisse! Euch allen ein Frohes Fest und an meine Leidensgenossen/innen die Zeit ist die Hölle, ich weiss aber haltet durch, denn Wir sind nicht Allein!