Dienstag, 25. Juli 2017

Der Regen gibt mir Trost.....

Boa ist das schwer, Schwerstarbeit zu ueberleben. Soviele Jahre kämpfe ich jetzt schon, ein Kraftakt sondergleichen. Man mag sagen was man will aber es tut mir leid, einiges im Leben muss man erlebt haben um es nachzuvollziehen. Ich gebe natürlich nicht auf zu erklären was ein chronisch Kranker so durchmacht aber vieles bleibt nur angedeutet und kann leider auch nur von Betroffenen nachvollzogen werden. Angst, Panik- Attacken ein Wille der nicht mehr vorhanden scheint und alles löst sich auf, die Angst lässt dich nicht los und natürlich spielt auch Scham eine Rolle ein Mensch zu sein der nichts auf die Reihe bekommt und Monate wie gelähmt ist von Kopf bis zu den Zehen.
Wieso gehen Sie nicht zum Arzt, sagt vielleicht einer, ich sage, ich habe die letzten 6-7 Monate genausoviele Antidepressiva (6-7 Präparate) ausprobiert und nichts schlug an. Wie ich hier schon schrieb bin ich anscheinend über die Jahre regelrecht resistent geworden. Mindestend ca. 8 Jahre Therapie und das heißt harte Arbeit und kein Kuschelkurs, sondern hart an sich arbeiten, was ich tat. Und ich denke ich habe das Recht müde zu sein, vielleicht gelingt mir so wieder Kraft zu sammeln, denn Reserven habe ich schon seit Jahren nicht mehr. Ihr seht, es ist ein steiniger Weg und manchmal mehr als das.....Gruß an Alle Mit/Betroffenen, bin im Gedanken bei euch/ Wir sind nicht Allein- Wir sind Millionen. Ein schwacher Trost, ich weiß, nur zu gut!

Samstag, 1. Juli 2017

Wissen ist Macht, Erfahrung ist ......

Man sagt lernen heißt nicht wissen. Wohl wahr, für mich heißt wissen auch etwas erfahren zu haben. Erfahrung trägt einem keiner nach, sie kommt und du hast die Chance sie zu ertragen oder anzunehmen, je nachdem. Denn es gibt die guten Erfahrungen und die die Kraft kosten vielleicht auch Tränen und unter Fluchen und Schreien setzt sie sich neben dich und mit einem Mal vergleicht man sein Alter mit dem was man weiß und erkennt das man in der Mitte des Lebens sich befindet und es ist in Ordnung das das Gefäß, man Selbst, zur Hälfte gefüllt ist. Ich bedauere das man Erfahrungen nicht aussuchen kann. Sie passen sich deinem Schicksal an. Wenn ich an Vergangenes denke, so denke ich, bin ich immer voran gegangen, habe einen Schritt getan, einen Lebensschritt, eine wichtige Entscheidung und schon lauerte der Schatten der Erfahrung um die Ecke. Manche Erfahrung hätte ich auch gut verpassen mögen aber den Schritt dahin habe ich getan, so bleibt es nicht aus das was passiert. Ich betrete ein Zimmer und mache Licht an, lege den Schalter um und im gleichen Moment verändere ich und das nicht ohne Konsequenzen.
Und deshalb ist es sinnig nicht zu wissen was uns im Leben erwartet. Und warum, weil Hoffnung gleich Zweifel ist und umgekehrt. So wie Gut und Böse ein Paar sind. Das Eine nicht ohne das Andere. Und genau deshalb, wie man heute so schön sagt, ist das Leben kein, leider kein, Ponyhof/ewig währende Party oder was auch immer wir als erträglich erachten. Das heißt aber keines falls das man sich nicht verändern kann, so denke ich mit dem Schicksal sich anzufreunden und zu verändern wo Veränderung moeglich ist, sofern die Kraft vorhanden ist!

Sonntag, 4. Juni 2017

Heute, heute bloß nicht morgen.....

Depressionen, das ist wie in einer Trance sich befindend, die Frage lautet nur....sich bereit zu halten um auch wieder aufzuwachen und dies auch zu wollen. In den letzten 2 Monaten hatte ich wieder Gelegenheit mich noch mehr kennen zu lernen. Ich war tief in mir, erspürte Ängste und wo sie herkommen. Ich verarbeite viel über Träume. Die Beste Verbindung zum Unterbewusstsein. Sich zu erspüren oder Depressionen zu haben ist harte Arbeit. Nicht nur "Aushalten" was ich als erstes lernen musste. Am schwersten ist es immer noch es zuzulassen. Ja, es zuzulassen, man sollte es nicht glauben aber es ist schwer in dem was uns sonst noch umgibt sich fallen zulassen. Jeder weiss, so denke ich, wie es ist wenn mal Dinge des Alltags liegen bleiben. Man hat die Grippe, 2 oder 3 Wochen geht gar nichts und man ist allein. Da bleibt viel liegen. Jetzt stellt euch mal vor ihr habt Depressionen, 2  Monate und ihr ertragt es nicht jemanden um euch zu haben, lehnt es komplett ab weil es nicht anders geht. Jetzt muss ich in einem Monat meine gewohnte Umgebung verlassen und umziehen, dies war zum größten Teil der Trigger (Auslöser) der starken Depressionen und erst jetzt kann ich reagieren um Probleme zu bewältigen. Probleme haben wir alle, nur wenn man chronisch krank ist sind diese "Alle-Probleme" noch zusätzlich. Das ist ein harter Kanten an dem man da kauen muss, verdammt hart! Und das mache ich jetzt schon seit etlichen Jahren durch, ich habe das Gefühl ich gewöhne mich nie daran. Aber, ich lerne meine Lektionen; 1 Lektion: Aushalten / 2 Lektion: Zulassen

Weltenwandler.....Zeitreisender und doch nur ein Mensch

Es ist als wenn man den Körper verlässt über sich schwebend auf sich hinunterschauend. Man sieht sich in Fötushaltung liegen tief versunken in einem quälenden Traum. Die Augen scheinen verschlossen auch wenn sie offen sind. Unereichbar für jeden unereichbar, für die Welt die wir kennen. Meine Welt kennt niemand und niemand kann sie betreten, aus dieser realen Welt. Verstehen ....aber natürlich, wenn man sich bemüht kann auch ein Mensch von außen verstehen, diesen Schmerz, diese Sehnsucht, dieses Verlangen das Ängste und Schmerzen vergehen mögen. Wer Schmerzen hat....wünscht sich nur eins...und schon bist du in meiner Welt!

Leidensfähig....Wer hält sowas aus...?! Ich!!!

Ich hatte wieder schwere Wochen der Depressionen. Eine harte Zeit die stark an allem zerrt. Energie, Kraft sogar Gewicht, so manches büßt man ein. Nur langsam kommt man zu sich, fragt sich....was für ein Tag haben wir eigentlich und wie weit steht es mit mir. Kann ich mich regen und bewegen, tief durchatmen....sogar die Muskeln schmerzen vom vielen liegen. Langsam bewegen, nichts übertreiben. Wieder regelmäßig essen, einfach wach sein, tagsüber. Es ist wieder "Zeit des Erwachens".....ja wieder....diese Tortour habe ich schon viele Male ertragen. Diese Zähigkeit finde selbst ich bewundernswert. Was für ein starkes Herz, ein Wille der unbeschreiblich ist. Wille und Herz scheint das Lebenselexier Macht Sinn möchte ich meinen.

Samstag, 13. Mai 2017

Medikament und mein Ich....

Nicht das man genug damit zu tun hat Psychiater und oder Therapeuten zu besuchen kommt einem hin und wieder die Medikamentenfrage in den Weg. Seit geraumer Zeit begebe ich mich sehr angestrengd auf den Weg das richtige Mittel zu finden. Mit Medikamenten gehe ich schon seit Jahren um. Aber soviel Antidepressiva wie ich im letzten halben Jahr benutzt habe hatte ich insgesamt noch nicht. Niederschmetternd und sehr anstrengend, eine Prozedur die keiner braucht aber was bleibt mir übrig. Um mich über Wasser zu halten komme ich mit Baldrian nicht weit. Ich beneide Menschen die mit alternativer Medizin bei sich viel erreichen. Ich brauche leider etwas stärkeres, sicherlich gibt es Hoffnung das es irgendwann in der Zukunft vielleicht nicht mehr so intensiv von Noeten ist aber da warte ich noch lange darauf. Im Moment absorbiere ich regelrecht die chemischen Wirkstoffe sodas nach kurzer Zeit die Tauglichkeit dahin ist. Ich war in den letzten Jahren immer angestrengt auf der Suche, ob es ein Therapeut oder ein fähiger Psychiater ist....oder die richtige Medikation. Es ist wie in der Wüste nach Wasser suchen, dann finde ich eine Oase aber was fehlt, das Wasser.....

Donnerstag, 4. Mai 2017

der Affe, Zorn.....

Zorn in uns kennen wir Alle. Ich nun weniger, weil ich mit meinen Emotionen große Schwierigkeiten habe Sie zu zeigen. Natürlich empfinde ich Wut und Enttäuschung aber nur anfangs...dann später bemerke ich das irgendwas nicht weitergeht. Normalerweise oder Gesunderweise bleibt der Zorn irgendwo. Ich will damit sagen, Gefühle verpuffen nicht, Sie werden nur anders kanalisiert. Im meinem Falle in Form von Schmerz oder gleich schweren Depressionen. Die Depressionen bleiben so oder so nicht aus, es ist nur die Frage was kommt zuerst. Die Medikamente, die Antidepressiva machen es nur erträglicher machen aber nichts weg. Abarbeiten kann man das nur in einer Therapie mit sehr viel Langmut, Ausdauer und einer (natürlich!) fähigen Therapeutin, die man erstmal finden muss. Hier spielt der menschliche Aspekt eine große Rolle, das Miteinander muss passen, Vertrauen und die nötige Distanz die Patient und Therapeut erhalten müssen, insbesondere der Therapeut auf Grund der professionellen herangehensweise. Hat man das, beginnt eine lange, jahrelange Reise bis man dann da ist wo ich heute bin, am Problem! Selektiert, Skelettiert plus Seelenmassage und auch akute Widerbelebung, mindestens 1mal die Woche geht die Arbeit jetzt erst richtig los! So ein Scheiß aber auch!