Manchmal gibt es die Zeit zu leben und dann besucht mich, hin und wieder, die Zeit des Schreibens.
Der Takt meines Lebens hat im Moment eine andere Melodie. So muss gerade heilen was physisch unabdingbar und von Noeten ist. Es lenkt mich ab von dem psychischen Problemen, eine durchaus willkommene Abwechslung. Sicherlich gibt es besseres aber das Schicksal hat seine eigenen Regeln.
Die Frage , um wieviel einfacher es ist Extremitäten am Körper heilen zu lassen und die Seele und ihre Probleme damit zu vergleichen und diese Probleme als schwerwiegender zu beurteilen, fällt mir nicht schwer.
Die nächste Frage wäre, warum fällt mir so ein Urteil so leicht. Sicher, schwerwiegend ist beides aber wem wenden wir uns zu, wir glauben nur was wir sehen. Ist das ein menschlicher Aspekt, genetisch oder anerzogen durch moderne Zeiten. Woran liegt es das es so schwierig ist als Mensch mit Depressionen sein Weg zu gehen und Anerkennung zu finden? Ist es die Angst vor dem Unbekannten? Schmerzende Glieder, gebrochene Gliedmaßen kranke Organe...alles Dinge die man mehr sehen und erfühlen kann...und vielleicht....bei guter Diagnose schnell erkennen und heilen. Mir selbst geht es nicht anders, ein Mensch mit einem Gips am Bein ist für mich schnell erkannt. Nichts mehr, als dieses kaputte Bein, beschäftigt ihn, mir würde es so gehen. Ein Wort des Zuspruchs wird ihm gut tun, ich biete ihm ein Platz an...man hilft gerne...möchte doch geholfen werden wenn es einem selbst widerfährt. Sovieles was uns umgibt ist aber nicht sichtbar....wie der Eisberg, die Spitze die wir sehen ist nicht mal ein Bruchteil von dem was diesen Eisberg ausmacht. Der größte Teil bleibt unsichtbar und unberechenbar ausser man taucht tief hinab um das Ausmaß zu erkennen.
Mittwoch, 25. Oktober 2017
Zeit, das Medikament....schlechthin!
Samstag, 23. September 2017
der lange Weg und wo verdammt nochmal ist das Ziel?
Die letzten Wochen sind sehr schwer gewesen. Wie kann was schwer sein wenn es schon bleiernd ist. Oh, das geht wenn man meint tiefer kann man nicht, geht immer noch was. Ich solchen Zeiten empfinde ich mein Leben als zum kotzen. Wie ich Depressionen aushalte....ich habe keine Ahnung, ich kann es. Sonst würde ich auch im Moment nichts bloggen. Dann wäre es finster, sehr finster. Die momentane Medikation hilft aber ich kann nicht behaupten gut eingestellt zu sein, was die Medikation angeht. Aber an das große Wundermittelchen glaube ich nicht. Bin umgeben von Triggern die das ganze noch schwerer machen zu überleben. Trigger, die Auslöser meiner Depressionen kommen immer wieder. Das was als Traumata als Kind in mir eingepflanzt wurde ist eingekapselt in mir und wenn Unterbewusstes sich nicht mehr verdrängen läßt dann zuckt diese Kapsel und wenn die aktuellen Erlebnisse an das alte Traumata erinnern, dann blitzt es innerlich. Eine Verbindung entsteht und ich bin wieder ein hilfloses Kind. Denn genau da, ist das Traumata entstanden, nicht im Heute sondern Damals und damals war ich Kind. Naiv, sehr Hilflos, voller Angst. Und so werde ich wieder zum Kind und der heutige Erwachsene, Ich...Hier und Jetzt, kann nichts tun, es nur akzeptieren. Das ist der Anfang zu verstehen und dann beginnt der lange Marsch.....Ich sage es ganz ehrlich, das ist nicht für schwache Nerven und soweit muss man erstmal sein um seine Umstände so zu beschreiben. Ich sehe wesentlich klarer als früher....wesentlich, aber ich verlange auch nicht das man es versteht. Das man es akzeptiert und Respekt vor uns/mir hat das wäre doch mal ein Anfang. Nicht fragen....wie geht es dir?, Bitte nicht!!! Sondern ein Lob, toll wie du durchhälst..... und ...Bitte nicht!!!....lebst du noch??? Hoert sich an wie eine Aufforderung sich gleich vor den Bus zu werfen weil es alle erwarten haben....Wir Depressiven Danken es herzlich....Soweit das Wort zum Wahlsonntag. Wenn ich die Lebenswahl schlechthin hätte na was meint ihr würde ich mir wünschen.....?
Sonntag, 27. August 2017
Montag, 21. August 2017
Niemand ist eine Insel?
Wenn ich eine Insel wär, wäre es schwer, mich zu erreichen. Schiffe und wenn die ganze Armada angeschwemmt würde Schiffbruechig ungehemmt.
Unantastbar und unberührbar, nicht zu fassen, bin ich, wenn ich eine Insel wäre.
Nichts und niemand kann mich erobern meine Küste oder Brandung überwinden, ihr könnt euch noch so schinden, niemals erreicht ihr mich, niemals erobert irgendwer mich, die Insel bin ich und ich bin wirr und winsel,
Wer will schon sein eine Insel ?
Samstag, 5. August 2017
Time Travler
Vor zurück und rechts und links und hoch runter. Den Dimensionen verfallen fliege ich und doch liege ich.
Auch die vierte Dimension ist mir nicht unbekannt, Durchreise ich zutiefst, nicht freiwillig, doch eher willig.
Ich bin der Heimatlose, Zeitreisende in Not, verfange mich, belange mich, bestrafe und belohne mich, wofür?
Für Einsamkeit und Stille,
und setzt die Reiselust wieder ein, nehme ich meine Pille die mich immer zurückbringt zum elendigen Anfang und von vorne.
Wenn Kinder spielen rufen Sie..."von Vorn, nochmal"
Aber das ist lange her....aber meine kindlichen Anteile rufen aus Verstörung/Zerstörung
Freitag, 28. Juli 2017
Schrecken herrscht in diesem Land und das viel zu lang....
Mir ist erst jetzt sehr deutlich klar geworden wie kaputt Demokratie und soziales Gefüge sind. Eine kranke und gerade zu perverse Richtung die eingeschlagen ist und nicht im geringsten korrigiert wird.
Meine Heimat ist korrupt und Menschenunfreundlich.
Der Beweis, macht euch doch mal die Mühe und ruft euer Wohnungsamt an und fragt weil ihr Hilfe benötigt nach einer Sozialwohnung. Einfach mal fragen und abwarten. Nun ich lebe in einer Großstadt die das nicht mehr hat, es gibt keine mehr und der Bedarf ist so hoch das ich Jahre warten müsste um überhaupt eine mietunterstuetzende Bleibe zu erhalten oder je eine Chance zu bekommen. Das heisst unter dem Strich das wir Obdachlose produzieren am laufenden Bande. Jeden Tag mehr und mehr. Alte Menschen, Kinder, kranke Menschen u.s.w. Es gibt keine Chance, denn die Antwort die ihr in meiner Stadt erfahrt heißt, dann sind Sie eben Obdachlos! Das ist nicht nur ein Armutszeugnis der Institution, Nein! Das ist Armut ohne Demut und Menschlichkeit in diesem ach so kranken Land. Ich selbst bin nicht mehr wütend ich bin traurig das ich so gehemmt bin und soviel andere auch, dagegen anzugehen. Es ist nur ein Beispiel von sovielem was an diesem Deutschland schon lange nicht mehr stimmt. Wir wollen Menschen helfen auf der ganzen Welt, mit Recht aber wir sollten nie vergessen, wir können uns nicht mal selbst helfen! Das große Ganze, besteht aus vielem kleinen Dingen und diese kleinen Dinge haben wir sich selbst überlassenen, wo wir doch die Gier des Menschen kennen und Teilen gelernt sein will. Wir sollten nicht eher ruhen als das Menschen wie du und ich menschlich und ehrvoll leben können. Denn anscheinend zählen Grundgesetz und die Unantastbarkeit der Würde nichts mehr. In meinen Augen ein Hohn.
Sprüht es an jede Wand, dieses Land ist Arm und krank, ich schäme mich!
Mittwoch, 26. Juli 2017
Weil ich den Regen liebe, er kann weinen, ich nicht....
Wenn ihr rennt dann rennt! Ich gehe, ich trotte und ihr werdet stolpern ueber mich. Regt euch auf, der auf dem Boden ruht und genießt, nur ich.
Wenn ihr hetzt dann hetzt, ich atme langsam ein und aus. Im liegen sieht es sich besser, der Himmel gehört mir, bleibt ihr schön auf dem Boden.
Wenn ihr das Fliegen habt verlernt, ich lande niemals, der Himmel gehört mir die Erde bebt, weil ich den Regen liebe und ihr euch verkriecht.
Wenn ihr schlaft bin ich wach, meine Feder ruht, das Auge wacht. Und geht der Donner und Blitz macht die Runde, der Himmel gehört mir!
M. LEOPOLD