Mittwoch, 3. Februar 2021

wir sind alles kleine Engelein....s'war immer so....immer so....bis kommt Mephisto, als Pudel getarnt in's Zimmer rein....dann schlag mit der 'Faust auf den Tisch!!!

Ist es wirklich so, das das Leben sich wie in einem Hausflur abspielt. Man stelle sich vor, die Einfachheit, die Treppe....ein auf und ab....die vielen Tueren und hinter jeder Tuer ein Leben oder mehr....?! Und alleine in 24h schliessen sich diese Tueren immer wieder aber um sie zu schliessen muss man sie erstmal oeffnen!?
Es riecht nach Bonawachs damit das Holz schoen glaenzt richt es nach Bonawachs, warum? Weil alte Dielen und Gelaender so riechen muessen und knarren, das Holz muss knarren, sprich zu mir oder ich trete dich, ich trete dich feste...duuuuuu?!
Und wieder faellt eine Tuer in's Schloss, kam das von oben oder unten...die Haustuer, fiel in's Schloss, sie faellt von ganz allein....rum's und klick. Die lauteste Tuer ist die Haustuer, damit man hoert was man nicht mehr sieht, wie ein Mensch in Dunkelheit vertraut er/sie darauf das das Geraeusch auch das widergibt was es fuer das Ohr hergibt... rum's und klick. Ist diese Tuer fuer's erste geschlossen, ist sie!??!
Vetrauen Wir dem was Wir sehen? Vetrauen Wir dem was Wir hoeren? Und wie kann man dem Hoeren...mehr vertrauen als dem Sehen? Das Fuehlen und Begreifen kommt noch hinzu....kennt ihr das?....Man hat die Tuer in's Schloss fallen lassen, hoert das Klicken, man sieht die Tuer ist zu, kein Spalt mehr zwischen Tuer und Rahmen....nur Dunkelheit umschliesst die Zarge ......und doch ruetteln Wir an Knauf oder Klinke. 
Ist es nicht unser Recht alle Sinne zu benutzen, wozu haben Wir sie?! Ein hohes Holzgelaender, so hoch das es nur Erwachsene greifen koennen, denn Kinder schweben ja die Treppe rauf und fallen hart hinunter. Und auch mein Kopf will nicht zwischen die Pfosten passen aber durchspucken und durchschielen das geht! Das Leben ist ein kommen und gehen nur erhoffe ich mir immer noch das das 'Gehen um ein wesentliches einfacher ist. Den Keller kenne ich gut....dunkel und Kohle und Kartoffeln wohnen da....da ist der Dachboden wesentlich geraeumiger und somit gruseliger. Faszinierend fand ich immer beides, man begegnet sich am haeufigsten selbst in diesen Raeumlichkeiten. Ich und meine Angst, ich und meine Neugier....ich und mein Herz das ich schlagen hoere, das Adrenalin das durch mich hindurchstroemt...das Lied das ich summe, beruhige dich du mein kleines Herz. Hier bin nur ich und meine Lebenszeit. Dinge die man weiss und trotzdem nicht glauben mag, denn der Verstand bringt leiden. Versuche nie etwas zu gut zu verstehen, es bringt dich um den Verstand macht dich im Idealfall sogar Wahnsinnig. Menschen die zuviel wissen oder zuviel gesehen haben im Leben sind nicht irre....sie koennen soviel Realitaet und Wahrheit nicht ertragen. Die, die im Treppenhaus des Leben's stumm an dir vorbeiziehen, verschweigen es und wissen es und verbergen es. Die, die laut lachend und schreiend oder fluchend stehen bleiben, wissen es und schweigen nimmer mehr....was schlummert ist die Unschuld, die Unschuld darf alles, bis aus Unschuld, die Schuld wird. Und schuldig sind Wir Alle!!! Interessant wird es erst wirklich wenn kein Licht mehr brennt und alles dunkel ist und jede Stufe im verborgenen liegt. Auf alle Vieren ? Oder doch vor sich hertastend, langsam leise und still ? Still wird es von ganz allein, denn Still kommt gleich nach Dunkelheit.

Gruss euer Marko Leopold 

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