Bis Heute versuche ich, Depressionen zu erklären, zu erfassen. Warum? Aus Sicht eines Betroffenen, mit über 20zig Jahren Erfahrung; Warum denn nicht?
Eine neue Erfahrung, ist für mich, dass tiefsitzende Traumata's, sich immer wieder mal, anmelden werden. Egal, wie positiv die Lebenseinstellung ist, so bewirkt es, nicht, gänzlich, alles in einem zu besänftigen. Es ist, und bleibt, definitiv eine Besserung festzustellen. Die innere Ausrichtung, bewirkt natürlich, eine Besserung des Gesamtbefinden's. Da ich nur von mir berichte, ist das rein subjektiv, und als Einzelfall zu betrachten. So kann ich, Fortschritte wahrnehmen, aber gibt es eine 'Finales Stadium'. Das Verlangen, dass das auch mal ein 'Ende' hat, ist reine Sehnsucht, und wohl eher Wunschtraum. Klar und deutlich benannt, wird mich, dass Thema Depressionen, tatsächlich, immer begleiten. Das heisst aber nicht, dass ich mich damit abfinden muss, so wie es war, oder wie es sich heute darstellt, für mich. Ich kann sehr wohl, sehr viel tun, um mir das Schicksal erträglicher zu gestalten. Natürlich, muss man Experimentierfreudig sein, keine Frage, zuweilen diszipliniert, wenn es darauf ankommt, mutig, wenn sich eine Gelegenheit bietet. Der Lernprozess, für sich, neue Dinge zu erschließen, ist natürlich unerlässlich. Was jedem einzelnen guttut, was man braucht, was wirklich wichtig ist??? Das muss jeder für sich rausfinden, manchmal gestaltet sich das leicht, oder schwer, je nach Einstellung, die man zum Neuentdeckten hat. Da uns Krisen Formen, bleibt auch der Weg, der lebensechten Erfahrung, nicht aus, schiebt aber oftmals, in die richtige Richtung. Was ist die richtige Richtung? Wenn es sich besser anfühlt, die Einschränkungen, die man hat, leichter, zu bewältigen sind. Es gibt kein, Allheilmittel...., kein Paraderezept...., man muss es, für sich selbst herausfinden. Ich habe nie ein Geheimnis daraus gemacht, es ist ein langer Prozess, dass bleibt nicht aus. Selbsterkenntnis, ist reine Selbsterfahrung, oder umgekehrt....man hat es sich sich selbst erarbeitet, Stück für Stück, erschliesst sich etwas....und dann macht es; Klick...., dass ist für mich unerlässlich. Wie es nunmal ist, ohne Lernprozess, keine Wirksamkeit. Und ja, man denkt immer, man hat keine Wahl, aber man hat immer eine Wahl, mit der Entscheidung, die man trifft, muss man dann auch auch erst mal leben...ist es fürs erste o.k., kann es bleiben, wenn nicht muss was Neues her....
Die Medikation, die Antidepressiva, die, hier nochmal deutlich, keine Depressionen wegmachen, sondern mildern, waren für mich immer eine wohlwollende Krücke. Da mein Blutdruck, schon immer unregelmäßig war, der Grund, war immer unklar....anzunehmen war aber, dass es mit der Psyche einher geht......, sind jetzt, nicht mehr von Nöten. Denn aus der Not heraus, waren es ja ein temporärer Problemlöser, aber die Ursache liegt ja ganz wo anders....somit, die doppelte Bestätigung für mich....fühlt sich nicht nur besser an, der Körper reagiert positiv, auf die neue Lebenseinstellung...eine Selbstheilung, durch Strukturänderung. Somit kann Loslassen, nicht nur sie Hände frei machen...die freien Hände, sind nur der Anfang....
Den Hügel stürmen, ist nicht immer ratsam, aber ohne Mut, passiert, auch nicht, sehr viel. Für Abenteuer, muss man Energie haben, kann aber sein, dass diese von ganz alleine kommt....
Zu beidem, gehört Courage, aber Intelligent ist...sich dem Hügel langsam zu nähern, zu spähen, was dahinter ist und sich seine Gedanken dazu zu machen, bevor man handelt.
Das Leben ist ein Marathon, kein Sprint, ist tatsächlich so....aber schliesslich und endlich, haben wir, tatsächlich, immer eine Wahl.
Die Fantasie, ist so begrenzt, wie das Denken, des Fantasten....ich finde, dieser Ausspruch beschreibt, zu was, Menschen fähig sind...
Gruss euer Marko Leopold